Simple Planning für die Kunststoffindustrie:

Transparente Abläufe, weniger Stillstand, mehr Effizienz

ENGPASS OPTIMIEREN, ERFOLG MAXIMIEREN

Wir bieten eine flexible, engpassgesteuerte Material-, Produktion und Montageplanung –
für jedes ERP-System geeignet!

Zahlreiche Unternehmen aus der Kunststoffindustrie setzen bereits auf den
fortschrittlichen Ansatz der Theory-of-Constraints & Simple Planning.
Durch den modularen Aufbau lässt sich die Lösung über alle Verarbeitungsverfahren
hinweg einsetzen – von Spritzguss und Extrusion über Blasformen und Thermoformen
bis zur nachgelagerten Konfektionierung und Montage.

Termintreue

auf bis zu 99%

steigern

Durchlaufzeiten

um bis zu 70%

reduzieren

Bestände

um bis zu 60%

senken

Produktivität

um bis zu 20%

erhöhen

IHR NUTZEN

Eine ganzheitliche Lösung

In vielen Unternehmen – insbesondere in der Kunststoffverarbeitung – bestehen die Planungsprozesse aus Insellösungen für unterschiedliche Bereiche. Diese Fragmentierung ist einer der maßgeblichen Gründe für Probleme in der Unternehmenssteuerung.

Die Folge: Jede Abteilung optimiert lokal für sich – oftmals noch auf Excel-Basis. Die Maschinenbelegung wird auf lange Läufe und wenige Werkzeugwechsel getrimmt, der Einkauf ordert Granulat in Kontraktmengen, die Werkzeuginstandhaltung plant Wartungen nach eigenem Kalender, und die Konfektionierung arbeitet ab, was aus der Maschine kommt. Diese lokale Einzeloptimierung steht jedoch im Widerspruch zu einer globalen Optimierung des gesamten Unternehmens.

Mit der Einführung von Simple Planning werden sämtliche kritischen Planungsprozesse – von der Granulat- und Masterbatchbeschaffung über Werkzeugbelegung und Verarbeitung bis hin zu Konfektionierung, Montage und Versand – synchronisiert.

Dadurch werden Bestände reduziert, Planungsabläufe vereinfacht und Kommunikationswege deutlich verschlankt. Das Ergebnis: Fehlteile, ungeplante Werkzeugwechsel und Terminverschiebungen gehören der Vergangenheit an.

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Das Werkzeug ist der eigentliche Engpass

In der Kunststoffverarbeitung begrenzt selten die Maschine allein. Jedes Werkzeug ist meist nur einfach vorhanden, passt nur auf bestimmte Maschinen und wird für mehrere Artikel gebraucht. Kommt Instandhaltung, Wartung oder ein Werkzeugbruch hinzu, verschiebt sich die gesamte Planung.

In vielen Planungssystemen wird das Werkzeug jedoch gar nicht als Kapazität geführt. Geplant wird gegen die Maschine – und die Werkzeugverfügbarkeit klärt sich erst in der Werkstatt, per Zuruf und Erfahrung.

Das Zusatzmodul Multi-Ressourcen-Management von Simple Planning schafft Abhilfe: Werkzeuge, Maschinen-Werkzeug-Zuordnungen, Peripherie wie Trockner, Handling und Temperiergeräte sowie Mitarbeiterqualifikationen werden gezielt Artikeln und Arbeitsgängen zugeordnet.

So wird sichtbar, welche Ressource den Durchsatz wirklich begrenzt – und die Terminierung basiert auf der tatsächlichen Werkzeugsituation statt auf einer reinen Maschinenrechnung.

Rüstwechsel und Materialfolge planbar machen

Ein Werkzeugwechsel im Spritzguss kostet Stunden, ein Materialwechsel zusätzlich Spülmenge, Anfahrausschuss und Analytik. Ein Farbwechsel von dunkel auf hell ist ein Vielfaches aufwendiger als umgekehrt. Die naheliegende Antwort sind lange Läufe und feste Rüstfamilien.

Damit verschiebt sich das Problem nur: Was nicht in die aktuelle Familie passt, wartet auf den nächsten Turnus. Kundenaufträge werden dadurch nicht schneller, und für Artikel mit geringem Volumen wird Bestand aufgebaut, den aktuell niemand braucht.

Simple Planning berücksichtigt reihenfolgeabhängige Rüstzeiten und Rüstfamilien direkt in der Planung – hell vor dunkel, gleiche Materialbasis in Folge, Werkzeugwechsel gebündelt. Am Engpass werden Rüstfolge und Losgröße geschützt, an allen übrigen Ressourcen hat der Fluss Vorrang.

Der entscheidende Unterschied: Die Rüstfamilie wird nicht starr abgearbeitet, sondern gegen die Dringlichkeit der Aufträge abgewogen. Dynamische Losgrößen ersetzen starre Mindestmengen. So sinkt der Rüstaufwand am Engpass, während die Wiederkehrzyklen für kleinere Artikel kürzer werden.

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Granulat, Rezepturen und Zukaufteile im Griff

Basispolymer, Regenerat, Masterbatch, Additive, dazu Einlegeteile und Verpackungsmaterial: Die Materialseite ist vielschichtiger, als die Stückliste vermuten lässt. Gleichzeitig schwanken Polymerpreise, Kontraktmengen sind gesetzt und Spezialtypen haben lange Wiederbeschaffungszeiten.

Der übliche Reflex sind pauschale Sicherheitsbestände über die gesamte Materialliste. Das schützt schlecht und kostet viel, weil es nicht unterscheidet, welches Material wirklich kritisch ist und welches nur lange braucht.

Simple Planning bewertet jedes Material nach tatsächlichem Verbrauch, Wiederbeschaffungszeit und Wirkung auf die nachgelagerten Stufen. Ein Prioritätensystem macht sämtliche Materialien in ihrer Dringlichkeit absolut vergleichbar, das Bestandslevel-Frühwarnsystem und das Critical Order Management melden kritische Situationen, bevor sie die Maschine erreichen.

Kilogramm und Tonnen lassen sich dabei genauso als Planungsgröße nutzen wie Stück – über Verarbeitung, Konfektionierung und Versand hinweg.

Abrufserien und Kleinserien auf denselben Maschinen

Kunststoffverarbeiter bedienen meist mehrere Welten gleichzeitig: Automotive-Abrufserien mit festen Zyklen, Medizintechnik mit Validierungsanforderungen, Konsumgüter mit saisonalen Spitzen und dazu Anläufe neuer Artikel. Alles läuft über dieselben Maschinen und Werkzeuge.

Ohne systemische Priorisierung entscheidet der lauteste Anruf, welcher Auftrag als nächster gefahren wird. Die Termintreue aller übrigen Aufträge leidet mit – und Sonderfahrten und Zusatzschichten werden zur Regel.

Simple Planning führt Serien-, Klein- und Anlaufaufträge in einem gemeinsamen Prioritätensystem, das sämtliche Aufträge in ihrer Dringlichkeit vergleichbar macht. Wiederkehrende Abrufe werden über dynamische Puffer abgesichert, deren Level sich am tatsächlichen Verbrauch orientiert.

Über die integrierte Lieferterminbestimmung sehen Sie jederzeit, ob eine Anfrage oder ein Neuanlauf in Ihr bestehendes Programm passt – und ab wann Sie liefern können. In der Langzeitplanung lässt sich zusätzlich simulieren, was ein zusätzliches Werkzeug, eine weitere Maschine oder ein neuer Kundenauftrag für Ihre Kapazitäten bedeutet.

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Simple Planning lässt sich mit jedem ERP-System einsetzen.

Zahlreiche Standardschnittstellen und langjährig erprobte Kooperationen unterstützen Sie bei einer
schnellen und reibungslosen Implementierung.

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