Simple Planning für das Baugewerbe:
Transparente Abläufe, weniger Stillstand, mehr Effizienz
ENGPASS OPTIMIEREN, ERFOLG MAXIMIEREN
Wir bieten eine flexible, engpassgesteuerte Material-, Produktion und Montageplanung –
für jedes ERP-System geeignet!
Zahlreiche Unternehmen aus dem Baugewerbe und der Bauzulieferindustrie setzen bereits
auf den fortschrittlichen Ansatz der Theory-of-Constraints & Simple Planning.
Durch den modularen Aufbau lässt sich die Lösung von der auftragsbezogenen
Einzelfertigung bis zur Serienvorfertigung einsetzen – über Vorfertigung,
Kommissionierung, Auslieferung und Montage hinweg.
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Termintreue
auf bis zu 99%
steigern
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Durchlaufzeiten
um bis zu 70%
reduzieren
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Bestände
um bis zu 60%
senken
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Produktivität
um bis zu 20%
erhöhen
IHR NUTZEN
Eine ganzheitliche Lösung
In vielen Unternehmen – insbesondere in der Bauzulieferindustrie – bestehen die Planungsprozesse aus Insellösungen für unterschiedliche Bereiche. Diese Fragmentierung ist einer der maßgeblichen Gründe für Probleme in der Unternehmenssteuerung.
Die Folge: Jede Abteilung optimiert lokal für sich – oftmals noch auf Excel-Basis. Die Arbeitsvorbereitung wartet auf Freigaben und Aufmaße, der Einkauf ordert nach Rahmenverträgen, die Fertigung bildet Lose über mehrere Aufträge hinweg, und die Logistik stellt Touren zusammen, für die einzelne Positionen noch fehlen. Diese lokale Einzeloptimierung steht jedoch im Widerspruch zu einer globalen Optimierung des gesamten Unternehmens.
Mit der Einführung von Simple Planning werden sämtliche kritischen Planungsprozesse – von der Auftragsklärung über Materialbeschaffung und Vorfertigung bis hin zu Kommissionierung, Auslieferung und Montage – synchronisiert.
Dadurch werden Bestände reduziert, Planungsabläufe vereinfacht und Kommunikationswege deutlich verschlankt. Das Ergebnis: Fehlteile auf der Baustelle, Nachlieferungen und Terminverschiebungen gehören der Vergangenheit an.
Der Baustellentermin ist nicht verhandelbar
In der Fertigung lässt sich ein Termin notfalls um zwei Tage schieben. Auf der Baustelle nicht: Kran bestellt, Kolonne eingeplant, Folgegewerk terminiert. Wer zu spät liefert, verursacht Kosten weit über den eigenen Auftragswert hinaus – wer zu früh liefert, blockiert Lagerfläche, die es dort nicht gibt.
Trotzdem wird in vielen Betrieben nach Auslastung geplant und nicht nach Termin. Aufträge werden früh gestartet, weil die Maschine frei ist, und stehen dann als halbfertige Ware im Weg – während der Auftrag mit dem nächsten Baustellentermin hinten ansteht.
Simple Planning steuert die Materialfreigabe über das Gating am Engpass: Es wird nur so viel Arbeit freigegeben, wie das System tatsächlich verkraftet, und in der Reihenfolge, die der Termin vorgibt. Jeder Auftrag erhält einen Puffer zum Baustellentermin, dessen Verbrauch laufend sichtbar ist.
So sehen Arbeitsvorbereitung, Fertigung und Versand dieselbe Priorität – und Sie erkennen gefährdete Termine, solange noch Zeit zum Gegensteuern bleibt.
Eine Kommission ist erst vollständig eine Lieferung
Fenster, Fassadenelemente, Treppen, Fertigteile: Was auf die Baustelle geht, gehört zu einer Kommission. Fehlt ein einziges Element, ist die Lieferung nicht zu 95 Prozent erfüllt – die Montagekolonne kann nicht anfangen. Nachlieferungen kosten eine zusätzliche Fahrt, einen zusätzlichen Kraneinsatz und oft einen neuen Termin.
In vielen Planungssystemen wird trotzdem positionsweise geplant. Jede Position hat ihren eigenen Termin, aber niemand steuert die Kommission als Ganzes. Die Vollständigkeit stellt sich erst beim Kommissionieren heraus – zu spät.
Simple Planning plant auftrags- und kommissionsbezogen: Alle Positionen einer Kommission werden gemeinsam terminiert und über ein durchgängiges Prioritätensystem gesteuert. Das gilt auch für Zukaufteile, Beschläge und Fremdarbeitsgänge wie Beschichtung, Verzinkung oder Lackierung, die als vollwertige Prozessschritte mit eigener Zeit und eigenem Puffer geführt werden.
Das Ergebnis: deutlich weniger Nachlieferungen, geringerer Umlaufbestand an halbfertigen Kommissionen – und Touren, die vollständig beladen rausgehen.
Saisonspitzen und Montagekapazität
Kaum eine Branche ist so saisonal: Im Frühjahr und Sommer drängt sich das Geschäft, im Winter bricht es ein. Gleichzeitig hängt die Ausbringung nicht nur an Maschinen, sondern an Montagekolonnen, Fahrzeugen, Kränen und qualifizierten Mitarbeitern – Ressourcen, die sich kurzfristig kaum erweitern lassen.
In vielen Planungssystemen werden diese Ressourcen gar nicht als Kapazität geführt. Geplant wird gegen die Fertigung, während der eigentliche Engpass in der Montage oder im Fuhrpark liegt. Eine realistische Terminierung ist damit schwer möglich.
Das Zusatzmodul Multi-Ressourcen-Management von Simple Planning schafft Abhilfe: Montagekolonnen, Fahrzeuge, Hebezeuge, Vorrichtungen und Mitarbeiterqualifikationen können gezielt Aufträgen, Produktgruppen und Arbeitsgängen zugeordnet werden.
In der Langzeitplanung lässt sich damit auch die Saison simulieren: Welche Aufträge lassen sich vorziehen, welche Vorfertigung kann das Winterhalbjahr auffangen, und ab wann ist die Frühjahrsspitze rechnerisch nicht mehr zu schaffen? So treffen Sie Zusagen und Personalentscheidungen auf Basis von Durchsatz statt auf Basis von Erfahrungswerten.
Wenn die Fertigung erst nach der Freigabe beginnen kann
Bauzulieferaufträge haben Projektcharakter: Aufmaß, Detailplanung, Statik, Kundenfreigabe und Genehmigungen liegen vor der Fertigung – und verschieben sich regelmäßig. Der Baustellentermin bleibt derselbe. Die verlorene Zeit wird also in der Produktion aufgeholt, wo sie am teuersten ist.
Für eine erfolgreiche Planung ist es daher unabdingbar, die vorgelagerte Projekt- und Planungsphase mit allen weiteren Planungsprozessen zu synchronisieren. Andernfalls plant die Fertigung gegen Termine, deren Grundlagen noch gar nicht feststehen.
In Simple Planning wird dies sowohl durch eigene projektbezogene Funktionen als auch durch die vollständige Anbindung an CCPM-Lösungen (Critical Chain Project Management) realisiert. Planungsschritte, Freigaben und Fertigung laufen damit in einer gemeinsamen Terminlogik.
Für Unternehmen, deren Schwerpunkt auf der Bauausführung und Gewerkekoordination liegt, ist CCPM auch eigenständig der passende Ansatz – sprechen Sie uns darauf an.
Simple Planning lässt sich mit jedem ERP-System einsetzen.
Zahlreiche Standardschnittstellen und langjährig erprobte Kooperationen unterstützen Sie bei einer
schnellen und reibungslosen Implementierung.
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