Simple Planning für die Lebensmittelindustrie:
Transparente Abläufe, weniger Stillstand, mehr Effizienz
ENGPASS OPTIMIEREN, ERFOLG MAXIMIEREN
Wir bieten eine flexible, engpassgesteuerte Rohstoff-, Produktions- und Abfüllplanung – inklusive Reinigungs- und Rüstfolgen und für jedes ERP-System geeignet!
Zahlreiche Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie setzen bereits auf den
fortschrittlichen Ansatz der Theory-of-Constraints & Simple Planning.
Durch den modularen Aufbau lässt sich die Lösung über die gesamte Wertschöpfungskette
einsetzen – von der Rohstoffbeschaffung über Verarbeitung und Rezepturherstellung
bis zu Abfüllung, Verpackung und Kommissionierung.
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Termintreue
auf bis zu 99%
steigern
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Durchlaufzeiten
um bis zu 70%
reduzieren
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Bestände
um bis zu 60%
senken
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Produktivität
um bis zu 20%
erhöhen
IHR NUTZEN
Eine ganzheitliche Lösung
In vielen Unternehmen – insbesondere in der Lebensmittelindustrie – bestehen die Planungsprozesse aus Insellösungen für unterschiedliche Bereiche. Diese Fragmentierung ist einer der maßgeblichen Gründe für Probleme in der Unternehmenssteuerung.
Die Folge: Jede Abteilung optimiert lokal für sich – oftmals noch auf Excel-Basis. Der Einkauf sichert Rohstoffe über Kontrakte und Saisonmengen ab, die Produktion fährt möglichst lange Läufe zwischen zwei Reinigungen, die Qualitätssicherung gibt Chargen in eigener Reihenfolge frei, und der Versand kommissioniert, was nach Mindesthaltbarkeit noch versandfähig ist. Diese lokale Einzeloptimierung steht jedoch im Widerspruch zu einer globalen Optimierung des gesamten Unternehmens.
Mit der Einführung von Simple Planning werden sämtliche kritischen Planungsprozesse – von der Rohstoffbeschaffung über Verarbeitung und Rezepturherstellung bis hin zu Qualitätsfreigabe, Abfüllung, Verpackung und Versand – synchronisiert.
Dadurch werden Bestände reduziert, Planungsabläufe vereinfacht und Kommunikationswege deutlich verschlankt. Das Ergebnis: fehlende Rohstoffe, ungeplante Umstellungen und Ware, die im Lager an Haltbarkeit verliert, gehören der Vergangenheit an.
Reinigung und Allergenfolge bestimmen Ihre Kapazität
In der Lebensmittelproduktion ist die Reihenfolge keine Optimierungsfrage, sondern eine Hygienevorgabe. Allergenhaltig nach allergenfrei, dunkle nach hellen Rezepturen, stark gewürzt nach mild – jeder falsche Übergang bedeutet eine vollständige Zwischenreinigung statt eines kurzen Wechsels.
Weil jede Reinigung Kapazität kostet, werden Läufe möglichst lang gefahren. Was nicht in den aktuellen Block passt, wartet auf den nächsten Turnus. Kundenaufträge werden dadurch nicht schneller, und für Artikel mit geringem Volumen entstehen Bestände, die anschließend gegen die Haltbarkeit laufen.
Simple Planning berücksichtigt reihenfolgeabhängige Rüst- und Reinigungszeiten direkt in der Planung: Allergenfolge, Reinigungsstufen und Rezepturübergänge werden als echte Planungsgrößen geführt. Am Engpass werden Blocklänge und Umstellfolge geschützt, an allen übrigen Anlagen hat der Fluss Vorrang.
Der entscheidende Unterschied: Der Produktionsblock wird nicht starr abgearbeitet, sondern gegen die Dringlichkeit der Kundenaufträge abgewogen – hygienisch korrekt, aber nicht auf Kosten der Lieferfähigkeit. Das Ergebnis sind kürzere Wiederkehrzyklen bei gleicher oder besserer Anlagennutzung.
Haltbarkeit ist eine Planungsgröße, kein Lagerthema
Jeder Tag, den ein Fertigartikel im Lager steht, geht von der Restlaufzeit ab, die der Handel verlangt. Wird die vereinbarte Restlaufzeitquote unterschritten, ist die Ware nicht mehr abnehmbar – aus Bestand wird Abschrift.
Gleichzeitig entsteht der Bestand in vielen Betrieben genau dort, wo er am schnellsten verfällt: auf Ebene des fertig verpackten Artikels, weil erst dort disponiert wird. Bei hoher Variantenzahl – gleiche Rezeptur, unterschiedliche Gebinde, Etiketten oder Handelsmarken – vervielfacht sich dieser Effekt.
Simple Planning ermittelt die notwendigen Entkopplungspunkte über die gesamte Rezeptur- und Stücklistenstruktur hinweg. In der Praxis liegt der wirksame Puffer meist auf der Halbfabrikat- oder Grundmassenebene – dort, wo er viele Endartikel gleichzeitig absichert und die Haltbarkeitsuhr noch nicht läuft.
Die Puffer werden anhand des tatsächlichen Verbrauchs dynamisch nachgeführt. So sinken Gesamtbestand und Abschriften, während die Lieferfähigkeit über das gesamte Sortiment steigt.
Schwankende Rohstoffe, feste Liefertermine
Ernteschwankungen, saisonale Verfügbarkeit, wechselnde Qualitäten und Ausbeuten, dazu Rohstoffe mit eigener Haltbarkeit: Auf der Beschaffungsseite ist die Unsicherheit größer als in der eigenen Produktion. Der Handel erwartet trotzdem Servicegrade nahe 100 Prozent.
Der übliche Reflex sind pauschale Sicherheitsbestände über die gesamte Rohstoffliste – bei begrenzt haltbaren Rohstoffen ist das der teuerste Weg, weil überzähliger Bestand nicht einfach liegen bleibt, sondern verdirbt.
Simple Planning bewertet jeden Rohstoff nach tatsächlichem Verbrauch, Wiederbeschaffungszeit und Wirkung auf die nachgelagerten Stufen. Ein Prioritätensystem macht sämtliche Materialien in ihrer Dringlichkeit absolut vergleichbar, das Bestandslevel-Frühwarnsystem und das Critical Order Management melden kritische Situationen, bevor sie die Produktion erreichen.
Kilogramm, Liter und Tonnen lassen sich dabei genauso als Planungsgröße nutzen wie Stück oder Gebinde – über Verarbeitung, Abfüllung und Versand hinweg.
Aktionen, Saison und Handelsanforderungen
im Mischbetrieb
Promotions, Saisonartikel, Handelsmarken und Listungsänderungen erzeugen Bedarfsspitzen, die ein Vielfaches des Grundabsatzes betragen – bei Vorlaufzeiten, die kürzer sind als die Wiederbeschaffungszeit vieler Rohstoffe. Parallel läuft das Grundgeschäft weiter, auf denselben Linien.
Ohne systemische Priorisierung entscheidet der lauteste Anruf, welcher Auftrag als nächster gefahren wird. Die Termintreue aller übrigen Artikel leidet mit, und nach der Aktion bleibt Ware übrig, die gegen die Haltbarkeit läuft.
Simple Planning führt Grundgeschäft, Aktions- und Saisonaufträge in einem gemeinsamen Prioritätensystem, das sämtliche Aufträge in ihrer Dringlichkeit vergleichbar macht. Über die integrierte Lieferterminbestimmung sehen Sie sofort, ob eine zusätzliche Aktionsmenge in Ihr bestehendes Programm passt – und ab wann Sie liefern können.
In der Langzeitplanung lassen sich Szenarien durchrechnen: Was bedeuten eine neue Listung, eine zusätzliche Linie oder eine Verdopplung des Aktionsvolumens für Ihre Anlagen, Reinigungszyklen und Kapazitäten? So werden Investitions- und Zusageentscheidungen anhand von Durchsatz getroffen statt anhand von Erfahrungswerten.
Simple Planning lässt sich mit jedem ERP-System einsetzen.
Zahlreiche Standardschnittstellen und langjährig erprobte Kooperationen unterstützen Sie bei einer
schnellen und reibungslosen Implementierung.
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Gemeinsam klären wir in einem zwei bis dreitägigem Vorort-Termin Ihre spezifischen Anforderungen und Ziele ab.
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BIG KAISER
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