Simple Planning für die Verpackungsindustrie:

Transparente Abläufe, weniger Stillstand, mehr Effizienz

ENGPASS OPTIMIEREN, ERFOLG MAXIMIEREN

Wir bieten eine flexible, engpassgesteuerte Material-, Produktion und Weiterverarbeitungsplanung-
für jedes ERP-System geeignet!

Zahlreiche Unternehmen aus der Verpackungsindustrie setzen bereits auf den
fortschrittlichen Ansatz der Theory-of-Constraints & Simple Planning.
Durch den modularen Aufbau lässt sich die Lösung über alle Verpackungsarten und
Fertigungsstufen hinweg einsetzen – von Wellpappe, Faltschachtel und Etikett bis
zu Folien, Formteilen und der nachgelagerten Konfektionierung.

Termintreue

auf bis zu 99%

steigern

Durchlaufzeiten

um bis zu 70%

reduzieren

Bestände

um bis zu 60%

senken

Produktivität

um bis zu 20%

erhöhen

IHR NUTZEN

Eine ganzheitliche Lösung

In vielen Unternehmen – insbesondere in der Verpackungsindustrie – bestehen die Planungsprozesse aus Insellösungen für unterschiedliche Bereiche. Diese Fragmentierung ist einer der maßgeblichen Gründe für Probleme in der Unternehmenssteuerung.

Die Folge: Jede Abteilung optimiert lokal für sich – oftmals noch auf Excel-Basis. Der Einkauf ordert Papier, Folie und Farbe in Kontraktmengen, die Arbeitsvorbereitung bildet Nutzen- und Sammelformen, der Druck optimiert Farb- und Formatfolgen, und die Weiterverarbeitung arbeitet ab, was aus der Maschine kommt. Diese lokale Einzeloptimierung steht jedoch im Widerspruch zu einer globalen Optimierung des gesamten Unternehmens.

Mit der Einführung von Simple Planning werden sämtliche kritischen Planungsprozesse – von der Material- und Druckvorstufenplanung über Druck und Weiterverarbeitung bis hin zu Konfektionierung, Kommissionierung und Versand – synchronisiert.

Dadurch werden Bestände reduziert, Planungsabläufe vereinfacht und Kommunikationswege deutlich verschlankt. Das Ergebnis: fehlendes Material, ungeplante Umrüstungen und Terminverschiebungen gehören der Vergangenheit an.

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Rüstfolgen entscheiden über Ihre nutzbare Kapazität

Jeder Auftragswechsel kostet: Formatwechsel, Werkzeug- oder Stanzformwechsel, Farbwechsel, Waschen, Anfahrmakulatur. Hell nach dunkel, Standardfarbe nach Sonderfarbe – die Reihenfolge entscheidet darüber, ob ein Wechsel Minuten oder Stunden dauert. Die naheliegende Antwort sind große Lose und fest gebildete Rüstblöcke.

Damit verschiebt sich das Problem nur: Was nicht in den aktuellen Block passt, wartet auf den nächsten Durchlauf. Kundenaufträge werden dadurch nicht schneller, und für Artikel mit kleinen Auflagen entsteht Bestand, den aktuell niemand braucht – bei Verpackungen mit kundenspezifischem Druckbild besonders riskant.

Simple Planning berücksichtigt reihenfolgeabhängige Rüstzeiten und Rüstfamilien direkt in der Planung: Farbfolge, Formatfolge, Werkzeug- und Materialwechsel werden als echte Planungsgrößen geführt. Am Engpass werden Rüstfolge und Losgröße geschützt, an allen übrigen Maschinen hat der Fluss Vorrang.

Der entscheidende Unterschied: Der Rüstblock wird nicht starr abgearbeitet, sondern gegen die Dringlichkeit der Aufträge abgewogen. Dynamische Losgrößen ersetzen starre Mindestauflagen. So sinkt der Rüstaufwand am Engpass, während kleine Auflagen schneller durchlaufen.

Kurze Lieferzeiten zusagen – und halten

Ihre Kunden planen ihre Abfüll- und Verpackungslinien oft kurzfristiger als Sie Ihre Produktion. Angefragt werden Lieferzeiten von wenigen Tagen, teils für Aufträge, die noch durch Druckvorstufe, Freigabe, Druck, Stanzen, Kleben und Kommissionierung müssen.

Ohne belastbare Terminlogik entstehen zwei Fehler gleichzeitig: Zusagen, die nicht haltbar sind, und Absagen aus Vorsicht bei Aufträgen, die eigentlich machbar gewesen wären. Beides kostet – das eine Vertrauen, das andere Umsatz.

Über die in Simple Planning integrierte Lieferterminbestimmung sehen Sie sofort, ob eine Anfrage in Ihr bestehendes Programm passt und ab wann Sie liefern können – auf Basis der tatsächlichen Kapazität an allen Stufen, nicht auf Basis von Erfahrungswerten.

Für den Vertrieb wird daraus ein direktes Verkaufsargument: eine verbindliche Zusage im Kundengespräch statt einer Rückfrage in die Arbeitsvorbereitung. Zahlreiche Simulationsmöglichkeiten zeigen zusätzlich, was ein Eilauftrag für die übrigen Termine bedeutet – bevor Sie ihn annehmen.

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Kundenspezifische Artikel, wiederkehrende Bedarfe

Verpackungen sind fast immer kundenspezifisch: eigenes Druckbild, eigenes Werkzeug, eigene Spezifikation. Gleichzeitig sind die Bedarfe vieler Kunden wiederkehrend und gut vorhersehbar. Das ist eine ungewöhnliche Kombination – und der größte ungenutzte Hebel dieser Branche.

Der übliche Umgang damit sind Rahmenaufträge mit Abrufen, bei denen die volle Menge vorproduziert und eingelagert wird. Das bindet Kapital in Ware, die nur ein einziger Kunde abnehmen kann – und bei Layout- oder Spezifikationsänderungen wertlos wird.

Simple Planning ermittelt die notwendigen Entkopplungspunkte über die gesamte Stückliste hinweg. In der Praxis liegt der wirksame Puffer meist auf der Ebene vor der Individualisierung – bedrucktes oder unbedrucktes Halbfabrikat, das mehrere Endartikel gleichzeitig absichert. Die Puffer werden anhand des tatsächlichen Verbrauchs dynamisch nachgeführt.

So bleiben Sie bei schwankenden Abrufen lieferfähig, ohne fertige kundenspezifische Ware auf Vorrat zu produzieren.

Material, Trimm und Kapazität in einer Rechnung

Papier, Karton, Folie und Farbe machen einen erheblichen Teil Ihrer Kosten aus – entsprechend groß ist der Druck, Nutzen und Bahnbreiten optimal auszulegen und Verschnitt zu minimieren. Gleichzeitig steuern schwankende Rohstoffpreise und Kontraktmengen die Beschaffung.

Die Optimierung von Materialausnutzung und die Optimierung des Durchsatzes ziehen jedoch in unterschiedliche Richtungen: Verschnittoptimale Sammelformen fassen Aufträge zusammen, die terminlich nicht zusammengehören – und erzeugen Bestand und Wartezeit.

Simple Planning bewertet solche Zusammenfassungen konsequent aus Sicht des Gesamtdurchsatzes: Am Engpass wird die Materialausnutzung geschützt, an allen übrigen Stufen hat der Fluss Vorrang. Ein Prioritätensystem macht sämtliche Materialien und Aufträge in ihrer Dringlichkeit absolut vergleichbar, das Bestandslevel-Frühwarnsystem meldet kritische Situationen, bevor sie die Produktion erreichen.

Quadratmeter, Laufmeter, Tonnen oder Stück lassen sich dabei gleichermaßen als Planungsgröße nutzen – über Druck, Weiterverarbeitung und Versand hinweg.

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Simple Planning lässt sich mit jedem ERP-System einsetzen.

Zahlreiche Standardschnittstellen und langjährig erprobte Kooperationen unterstützen Sie bei einer
schnellen und reibungslosen Implementierung.

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